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| Bundesfinanzmittel für ein attraktives ÖPNV-Angebot weiterhin notwendig |  |
Bremen, 15. April 2010. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, VDV-Präsident Jürgen Fenske und der Vorstandsvorsitzende der Bremer Straßenbahn AG (BSAG), Georg Drechsler, trafen sich am letzten Tag der Verkehrsministerkonferenz in Bremen anlässlich der bevorstehenden Baumaßnahme zur Verlängerung der Straßenbahnlinie 1. Das Großbauprojekt wird mit rund 50 Millionen Euro durch die GVFG-Bundesmittel mitfinanziert. Durch den Ausbau der Straßenbahnlinie entsteht eine direkte Verbindung zwischen dem südöstlich gelegenen Stadtteil Huchting direkt in die Bremer City. „Der Bund wird auch weiterhin die finanzielle Unterstützung von Bussen und Bahnen sicherstellen, denn Investitionen in den Nahverkehr sind Investitionen, die sich lohnen: für die Bürgerinnen und Bürger, für die Umwelt und den Wirtschaftsstandort Deutschland”, sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.
Durch die steigende Nachfrage in Ballungsräumen wird eine leistungsfähige öffentliche Verkehrsinfrastruktur in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. „Aber auch Investitionen in den Substanzerhalt sind dringend notwendig“, sagte VDV-Präsident Fenske. Die bestehende Infrastruktur kommt zunehmend in die Jahre. Laut einer aktuellen VDV-Studie gibt es schon jetzt einen Nachholbedarf für Erneuerungsinvestitionen in Höhe von 2,35 Milliarden Euro. „Bis heute gibt es keine gesicherte Finanzierung für den Substanzerhalt“, so Fenske.
Bildunterschrift (v.l.n.r.): Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und VDV-Präsident Jürgen Fenske sprechen in Bremen zur Zukunft von Bussen und Bahnen. |
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